Pferde und Tipis Auszeit, pferdegestützte Interventionen

Diese Angebot unterstützt  Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Handicap ganzheitlich in ihrer Entwicklung.  

Krankheitsbilder und Lebenssituationen bei denen dieses Angebot unterstützen kann sind zum Beispiel: Depression, Angststörungen, Burnout, Stress in jeglicher Form, Trennung, Trauerbegleitung, Mobbing, Entwicklungsverzögerungen, Autismus und vieles mehr. 

Der Umgang mit Pferden gibt jedem Menschen die Möglichkeit sich positiv im Hier und Jetzt zu erleben, soziale Kompetenzen zu stärken und sich unabhängig von unserer momentanen Lebenssituation, angenommen und zugehörig zu fühlen. 
An erster Stelle steht die Freude am Umgang mit dem Pferd. Pferde verkörpern seit Tausenden von Jahren Kraft, Ausdauer, Schönheit und Sensibilität.

bei diesem Angebot geht es vorrangig um den Kontakt zum Pferd vom Boden. Wir bauen gemeinsam eine Verbindung auf, lernen uns kennen und beschäftigen uns wahlweise und Stück für Stück mit den Inhalten:

  • Freiarbeit ( artgerechte und feine Kommunikation frei )
  • Bodenarbeit ( führen des Pferdes mit Halfter und Strick )
  • Trail Parcours ( kleine Herausforderungen gemeinsam bewältigen ) 
  • Spaziergängen ( in der Natur gemeinsam unterwegs sein ) 

pferdegestützte Interventionen fördern:

  • Freude am Umgang mit Pferden:  das Pferd hat einen hohen Aufforderungscharakter und begegnet uns freundlich und neugierig.  Gleichzeitig fordert es uns uns zur eindeutigen Kommunikation und Klarheit auf
  • Sozialverhalten: Pferde sind sehr soziale Tiere, welche wertfrei unsere innere und äußere Haltung spiegeln, das Pferd als Herden- und Fluchttier reagiert auf unsere Gestik, Stimme, Atmung, Körperspannung und die Beziehung zu seinem Gegenüber
  • Selbstvertrauen: Das Pferd und die verschiedenen Interventionen mit ihm unterstützen uns in unserer individuellen Persönlichkeitsentwicklung, das Pferd zeigt Grenzen und fordert uns auf, gesunde Grenzen zu setzen
  • Emotionen: im Kontakt zum Pferd können wir berühren und berührt werden und körperliche Nähe und das im “Kontakt sein” mit dem Pferd und uns selbst, genießen üben
  • Körperwahrnehmung und Beziehungsfähigkeit: Im Rhythmus neben und auf dem Pferd kann der Mensch seinen Körper spüren, er erfährt Körperkontakt, lernt Nähe auszuhalten, zu geben und in die Beziehung zum Gegenüber zu vertrauen 
  • Fein- und Grobmotorik, Ausdauer, Konzentration und Gleichgewicht können geschult werden
  • nach jedem Treffen mit dem Pferd,  gibt es die Möglichkeit sich über Erlebtes auszutauschen und die neuen Eindrücke zu reflektieren

Die Schwerpunkte und die individuellen Ziele können sowohl auf motorischer Ebene als auch auf psychosozialer Ebene liegen. Die Qualitätssicherung meines Angebotes ist gegeben durch sichere Rahmenbedingungen, Vor- und Nachgespräche sowie Dokumentation und Ausgleichstraining für meine Pferde.
Meine Pferde leben artgerecht im Herdenverband und verfügen über ein ausgeprägtes Kommunikations- und Sozialverhalten.

In der Herde hat jedes Pferd seinen Platz – diese „Familienstruktur“ gibt Sicherheit und ermöglicht Entspannung.